Marie Hedwig

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Von Tom

„Backbord ist Rot und Steuerbord ist Grün!“

Solche und weitere Kenntnisse der Binnenschifffahrt erfährt man auf dem Restaurantschiff „Marie Hedwig“. Marie und Hedwig hießen die Töchter des ehemaligen Eigners des Schiffes und der Name wurde bis heute beibehalten. Der zweite Weltkrieg ging nicht spurlos an dem Boot vorbei, es wurde im Hamburger Hafen versenkt und erst nach dem Krieg wieder geborgen.

Idyllisch im Grünen liegt der ehemalige Lastkahn seit 1996 am Ufer der Saale. Der Besucher betritt über einen Steg die „Marie Hedwig“. An Deck bietet ein beschaulich überdachter Freisitz viel Platz zum verweilen. Im Sommer ist es wunderschön hier, man möchte einkehren und ein leckeres Getränk zu sich nehmen. Geht man nun die Treppe hinunter kommt man in die Kajüte die zu einem geschmackvoll eingerichteten Gastraum umgebaut wurde. Der Raum ist überraschend groß. Durch die Bullaugen fällt Sonnenlicht auf die liebevoll dekorierten Gästetische. Der Gast fühlt sich wie an Bord eines Hochseeschiffes. An den Wänden finden sich Schiffsmodelle, alte Fotos von der Marie Hedwig, ein Kompass und sogar ein antiker Taucherhelm.

Der Lastkahn sollte nach einer bewegten, beinah hundertjährigen Geschichte seinen Dienst einstellen und ausgemustert werden. Doch dann entdeckte Veit-Hagen Braun die „Marie Hedwig“. Er hatte die Vision den Lastkahn in eine Bootsschänke umzuwandeln. Der alte Kapitän fuhr die letzte Fahrt der „Marie Hedwig“ nun von Saßnitz über Roslau bis nach Halle wo der Kahn seitdem fest anliegt.

In der Kombüse kocht der Smutje gutbürgerliche Küche mit tschechischen und ungarischen Gerichten. Saisonale Tagesgerichte wie Steak mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln erwarten die hungrigen Gäste. Die Karte bietet für jeden Geschmack etwas; so werden neben Salaten, Fisch- und Fleichgerichte angeboten. Der Schoppen Wein kostet nur 2,50 EUR. Das Preisniveau ist im unteren bis mittlerem Bereich angesiedelt, wobei man durchaus etwas für sein Geld bekommt.
Passend zu den tschechischen Gerichten wird als Spezialität des Hauses tschechisches Schwarzbier „Jarosover“ angeboten.

Das Restaurantschiff nahm pünktlich zum Salzfest 1996 seinen Betrieb auf und seitdem wurde viel Seemannsgarn gesponnen. Eine Geschichte die Veit-Hagen Braun gern zum besten gibt, handelt von einer Huski-Hundedame die direkt an Bord ihre Welpen gebar. Echte Seehunde eben.

Die Bootsschänke „Marie Hedwig“ ist ein Tip für jedermann. Gleichsam ob ein Familienausflug ins Grüne, ein romantisches Dinner zu zweit oder eine kleine Feier anstehen. Aber auch bei einem frisch gezapften Bier nach der Vorlesung kann der Gast hier dem innerstädtischen Trubel entfliehen und in einer idyllischen Atmosphäre die Seele baumeln lassen.

 

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 13-22 Uhr, Samstag & Sonntag 11-22 Uhr

http://www.bootsschenkemariehedwig.de

Marie Hedwig
Riveufer 1
06114 Halle an der Saale

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